Inhalt
3.-4. Semester
5.-6. Semester
7.-8. Semester
Studienarbeit
Diplomarbeit
Informationen zur Wertung im ECTS
Systemtheorie I/II
Wintersemester (Systemtheorie I):
2 Semesterwochenstunden Vorlesung
1 Semesterwochenstunde Übung
Sommersemester (Systemtheorie II):
2 Semesterwochenstunden Vorlesung
2 Semesterwochenstunden Übung
Das Lehrgebiet Systemtheorie vermittelt die allgemeinen begrifflichen und methodischen Grundlagen zur Beschreibung (Darstellung, Modellierung) dynamischer Vorgänge in Natur und Technik. Der Student soll erkennen, dass physikalische und technische Systeme, insbesondere in der Elektrotechnik/Elektronik sowie der Automatisierungs- und Informationstechnik, von einem einheitlichen Standpunkt aus betrachtet und mathematisch beschrieben werden können. Ein Grundprinzip der Lehrveranstaltung besteht im Herausarbeiten wesentlicher Begriffe, mit deren Hilfe die weitgehend einheitliche mathematische Beschreibung der verschiedenen Systemklassen möglich wird. Hierzu zählen z.B. der Abbildungs- und der Zustandsbegriff. Die stoffliche Gliederung nach den Gesichtspunkten diskrete und kontinuierliche Zeit sowie diskrete und kontinuierliche Signalwerte führt auf eine überschaubare Klassifizierung in digitale Systeme, zeitdiskrete Systeme und zeitkontinuierliche Systeme, wobei innerhalb jeder dieser Klassen einerseits zwischen linearem und nichtlinearem und andererseits zwischen statischem und dynamischem Verhalten unterschieden wird.
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| Vorausgesetzte Kenntnisse: | Grundlagen Mathematik |
| Abschluss: | Schriftliche Prüfung |
| Vortragender: | Prof. Dr.-Ing. habil. R. Hoffmann |
Einführung in die Systemtheorie
Wintersemester
2 Semesterwochenstunden Vorlesung
1 Semesterwochenstunde Übung
Einführung in die Grundlagen der Systemtheorie für Studierende im Nebenfach.
Inhaltliche Schwerpunkte: Systemtheoretische Grundkonzepte, Digitale Systeme, Grundlagen analoger Systeme, analoge dynamische Systeme mit kontinuierlicher Zeit, analoge dynamische Systeme mit diskreter Zeit, Mustererkennungssysteme.
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| Vorausgesetzte Kenntnisse: | Grundlagen Mathematik |
| Abschluss: | Schriftliche Prüfung |
| Vortragender: | PD Dr.-Ing. U. Kordon |
Systemtheorie III
(Stochastische Signale und Systeme)
Wintersemester:
2 Semesterwochenstunden Vorlesung
2 Semesterwochenstunden Übung
Das Lehrgebiet Systemtheorie vermittelt die allgemeinen begrifflichen und methodischen Grundlagen zur Beschreibung (Darstellung, Modellierung) dynamischer Vorgänge in Natur und Technik. Der Student soll erkennen, dass physikalische und technische Systeme, insbesondere in der Elektrotechnik/Elektronik sowie der Automatisierungs- und Informationstechnik von einem einheitlichen Standpunkt aus betrachtet und mathematisch beschrieben werden können. Den Schwerpunkt des Lehrfaches Systemtheorie III bilden Methoden zur Untersuchung statischer und dynamischer Systeme unter der Einwirkung stochastischer Signale. Hierzu werden zunächst auf Grundlage der Wahrscheinlichkeitsrechnung der Begriff des zufälligen Prozesses eingeführt und Methoden für seine mathematische Beschreibung angegeben. Die Übertragung stochastischer Signale durch Systeme wird insbesondere für nichtlineare statische Systeme (Transformation der Dichtefunktion) und für lineare dynamische Systeme (Transformation des Leistungsdichtespektrums) herausgearbeitet.
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| Vorausgesetzte Kenntnisse: | Vorlesung Systemtheorie I/II |
| Abschluss: | Schriftliche Prüfung |
| Vortragender: | Prof. Dr.-Ing. habil. R. Hoffmann |
Signalverarbeitung
Wintersemester:
2 Semesterwochenstunden Vorlesung
1 Semesterwochenstunde Übung
Aufbauend auf den Vorlesungen zur Systemtheorie im Grundstudium werden grundlegende Probleme der Analyse, Verarbeitung und Auswertung von Signalen mit besonderer Betonung digitaler Verfahren behandelt:
- Signalwandlung
- Signalbeschreibung im Zeitbereich, statistische Signalbeschreibung, Signalinterpolation, -approximation und -prediktion
- Signalbeschreibung im Frequenzbereich (Spektralanalyse)
- Digitale Fouriertransformation
- Digitale Filterung (z-Transformation, Grundstrukturen, Entwurfsmethoden)
- Anwendungen
Damit soll der Hörer befähigt werden, moderne Systeme der Informationsübertragung und -verarbeitung zu beherrschen. Die Vorlesung schafft Voraussetzungen für signaltheoretische Spezialvorlesungen und wird von Vorlesungsexperimenten und Rechenübungen begleitet.
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| Vorausgesetzte Kenntnisse: | Vorlesung Systemtheorie |
| Abschluß: | Schriftliche Prüfung |
| Vortragender: | Prof. Dr.-Ing. habil. R. Hoffmann |
Signalanalyse und -erkennung
Sommersemester:
2 Semesterwochenstunden Vorlesung
1 Semesterwochenstunde Übung
Die Vorlesung setzt die Grundvorlesung "Signalverarbeitung" wie folgt fort: Kurzzeit-Spektralanalyse, Spezialverfahren der Signalanalyse (Cepstrum, LPC, Hilbert-Transformation usw.), Operationen in Merkmalräumen (Vektorquantisierung, Merkmaltransformationen).
Die Vorlesung vertieft außerdem die Lehrveranstaltung "Systemtheorie III" durch die ausführliche Behandlung der Theorie der Optimalfilter (Wiener-Filterung) und ihrer zeitdiskreten Konsequenzen.
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| Vorausgesetzte Kenntnisse: | Signalverarbeitung |
| Abschluss: | Schriftliche Prüfung |
| Vortragender: | Prof. Dr.-Ing. habil. R. Hoffmann |
Technische Sprachkommunikation
Sommersemester:
2 Semesterwochenstunden Vorlesung
Wintersemester:
3 Semesterwochenstunden Praktikum
Die Lehrveranstaltung konzentriert sich auf die kommunikativen Aspekte gesprochener Sprache. Sie beschreibt den menschlichen Sprachproduktionsprozess sowie seine Modellierung durch (lineare) Modelle. Diese Grundlagen werden auf technische Aspekte wie Sprachcodierung und Sprachsynthese angewendet. Die Vorlesungen werden durch ein Laborpraktikum folgenden Inhalts ergänzt. Das Sprachsignal und seine Repräsentation, computergestützte Verarbeitung von Sprachsignalen, Merkmalgewinnung für die Spracherkennung, Theorie und Praxis der Mustererkennung, Sprachcodierung und -synthese.
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| Vorausgesetzte Kenntnisse: | Grundlagen der Akustik, Signalverarbeitung |
| Abschluß: | Schriftliche Leistungskontrolle |
| Vortragender: | PD Dr.-Ing. U. Kordon |
Hauptseminar Systemtheorie - Sprachtechnologie - Kommunikationsakustik
Wintersemester:
2 Semesterwochenstunden Seminar
Ziel des Hauptseminars ist die Beschäftigung mit systemtheoretischen, sprach-technologischen und kommunikationsakustischen Problemen. Themen das Hauptseminars sind zum einen überblickhafte Beiträge (z.B. "Prosodiemodelle") zum anderen sehr spezielle Probleme (z.B. "Minimalphasigkeit ? minimale Gruppenlaufzeit").Im Rahmen des Hauptseminars hält jeder Teilnehmer einen Vortrag und erwirbt somit Erfahrung im selbstständigen Bearbeiten eines Themas, im Vortragen sowie in der Disputation seines Beitrags.
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Vorausgesetzte Kenntnisse: | keine |
| Organisation: | Prof. Dr.-Ing. habil. R. Hoffmann, Prof. Dr. phil. U. Jekosch / Dipl.-Ing. O. Jokisch |
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Akustische Mustererkennung
Wintersemester:
2 Semesterwochenstunden Vorlesung
Die Lehrveranstaltung stellt die Grundlagen der akustischen Mustererkennung dar und behandelt einige wesentliche Algorithmen. Dazu zählen: Linearklassifikatoren, Supportvektormaschinen, Künstliche Neuronale Netze,
BAYES-Klassifikatoren auf der Basis von Gaussian Mixture Models (GMM) und Hidden-Markov-Models (HMM) sowie Symbolfolgenklassifikatoren. Ein weiterer Schwerpunkt der Vorlesung liegt auf maschinellen Lernverfahren, welche eine Voraussetzung für die Mustererkennung sind.
Das vermittelte Wissen kann auf den Gebieten der Kommunikationstechnik, zerstörungsfreien Prüfung, Maschinendiagnose sowie der intelligenten Musik-, Bio- und Sprachsignalverarbeitung angewendet werden.
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| Vorausgesetzte Kenntnisse: | Vorlesung Signalverarbeitung |
| Abschluss: | Schriftliche Prüfung |
| Vortragender: | Prof. Dr.-Ing. habil. R. Hoffmann / Dipl.-Ing. S. Wittenberg |
Sprachsynthese
Wintersemester:
1 Semesterwochenstunde Vorlesung
Die Vorlesung vertieft die in der Lehrveranstaltung "Technische Sprachkommunikation" vermittelten Grundlagen zur Sprachsynthese. Im Vordergrund steht vor allem die technische Realisierung von Text-to-Speech-Sprachsynthesesystemen. Dabei werden sowohl Fragen der linguistisch-phonetischen Umsetzung (Umsetzung einer in schriftsprachlicher Form vorliegenden Eingangsinformation in eine sprechbare Zeichenfolge) als auch der phonetisch-akustischen Umsetzung (Generierung des synthetischen Sprachsignals und prosodische Manipulation) behandelt. Darüber hinaus umfaßt die Vorlesung den Problemkreis der Erstellung und Optimierung von Einheiteninventaren für Sprachsynthesesysteme und Aspekte multilingualer Systemkonzepte. Die Lehrveranstaltung vermittelt Kenntnisse, die vor allem im Bereich der Nachrichtentechnik, Telekommunikation und multilingualer Techniken Bedeutung besitzen, aber auch in anderen Fachgebieten von aktuellem Interesse sind.
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| Vorausgesetzte Kenntnisse: | Vorlesung Technische Sprachkommunikation |
| Abschluss: | Schriftliche Leistungskontrolle |
| Vortragender: | PD Dr.-Ing. U. Kordon |
Spracherkennung
Sommersemester:
2 Semesterwochenstunden Vorlesung
Um gesprochene Sprache zu verarbeiten, benötigt man nicht nur die signalnahen Algorithmen (Vorlesung "Akustische Mustererkennung"). Es ist außerdem erforderlich, Strukturen zu behandeln, die die höheren Stufen der Sprachverarbeitung kennzeichnen. Die Lehrveranstaltung umfasst hauptsächlich die Probleme der Syntax und Semantik gesprochener Sprache. Es wird gezeigt wie Wissen über die Sprache in deren automatische Verarbeitung eingebracht wird. Dadurch entsteht gleichzeitig eine Verbindung zu den Methoden der künstlichen Intelligenz.
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| Vorausgesetzte Kenntnisse: | Vorlesung Akustische Mustererkennung |
| Abschluss: | Schriftliche Prüfung |
| Vortragender: | Prof. Dr.-Ing. habil. R. Hoffmann / Dipl.-Ing. S. Wittenberg |
Audiosignalverarbeitung
Wintersemester:
2 Semesterwochenstunden Vorlesung
1 Semesterwochenstunde Praktikum
Die Lehrveranstaltung vermittelt Kenntnisse über die Verarbeitung von Audiosignalen und Implementierung entsprechender Algorithmen auf Digitalen Signalprozessoren (DSP). Nach Vermittlung von Grundlagen der Audiosignalverarbeitung und zur technischen Realisierung entsprechender Algorithmen werden ausgewählte Anwendungen auf der Basis der akustischen Mensch-Maschine-Schnittstelle behandelt. Nachfolgend werden praktische Fertigkeiten zur Implementierung entsprechender Algorithmen auf Digitalen Signalprozessoren vermittelt.
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| Vorausgesetzte Kenntnisse: | Signalverarbeitung, Kenntnisse auf dem Gebiet der Mikroprozessortechnik und Programmierung (C, Assembler) |
| Abschluss: | Schriftliche Leistungskontrolle |
| Vortragender: | PD Dr.-Ing. U. Kordon/ Dipl.-Ing. S. Kürbis |
Praktikum Akustik
Wintersemester:
3 Semesterwochenstunden Praktikum
Das Praktikum Akustik beinhaltet Experimente in beiden Arbeitsgruppen des Institutes. Die Praktikumskomplexe umfassen die Fachgebiete der Technischen Akustik, der Elektromechnischen Systeme und der Sprachkommunikation.
Der erste Komplex umfasst eine Reihe von Versuchen zur Messung grundlegender akustischer Größen, z. B. Nachhallzeit, Schallabsorptionsgrad, Schalldruck- und Schalleistungspegel, Schallintensität.
Der zweite Komplex beinhaltet u. a. folgende Versuche: Impedanzrohr (KUNDTsches Rohr), Eigenschaften des elektrodynamischen Lautsprechers, mechanische Resonanzsysteme, elektrodynamischer Schwingungserreger.
Der dritte Komplex konzentriert sich auf die Signalanalyse, die Signalübertragung, die Parameter stochastischer Signale, die Sprachsignalverarbeitung und die Sprachsignalerzeugung.
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| Vorausgesetzte Kenntnisse: | Physik, Grundlagen der Akustik, Signalanalyse und Signalverarbeitung |
| Abschluss: | Mündliche Prüfung |
| Verantwortlicher Hochschullehrer: | Rüdiger Hoffmann |
Stochastic Signals and Systems
winter semester:
2 hours per week lecture
2 hours per week tutorial
The subject area "System Theory" includes general definitions and basic methodology that are required to describe dynamic processes in nature and engineering.
The student should recognize that physical and technical systems, especially in electrical/electronic engineering, automatic control, and information technology, can be investigated consistently and described mathematically by a unified point of view. This module focuses on methods for investigating static and dynamic systems under the influence of stochastic signals. For this purpose, the theory of the stochastic process is initially introduced, based on probability calculus. Methods for its mathematical description are presented.
The transfer of stochastic signals by abstract systems is elaborated mainly for nonlinear static systems (transformation of the probability density function) and for linear dynamic systems (transformation of the power density spectrum).
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| Requirements: | Basics of the theory of deterministic systems and probability calculus. |
| Examination: | written examination |
| Lecturer: | Prof. Dr.-Ing. habil. R. Hoffmann |
Im 7. bzw. 8. Semester Anfertigung einer Studienarbeit (Bearbeitungszeit ca. 450 Arbeitsstunden, in etwa 3 Monaten) mit einer Aufgabenstellung aus der Arbeitsrichtung "Sprachkommunikation" des Instituts. Einzelheiten werden in einem Gespräch mit dem betreffenden Betreuer festgelegt.
Im 10. Semester Anfertigung einer Diplomarbeit (Bearbeitungszeit 6 Monate) mit einer Aufgabenstellung aus der Arbeitsrichtung "Sprachkommunikation" des Instituts. Einzelheiten werden in einem Gespräch mit dem betreffenden Betreuer festgelegt.