TUD

Institut für Akustik und Sprachkommunikation

Museum

Erste Arbeiten zur Sprachsignalverarbeitung an der damaligen TH Dresden begannen 1953 bei Prof. Freitag am Institut für Fernmeldetechnik mit Untersuchungen zum Vocoder. Mit der Gründung einer eigenständigen Arbeitsgruppe unter Leitung von Prof. Tscheschner wurden in der Folgezeit beachtenswerte wissenschaftliche Beiträge insbesondere zur Sprachsynthese und Beschreibung von Sprachsignalen durch psychoakustische Merkmalsysteme geleistet. Einige herausragende Ergebnisse auf diesen Gebieten werden in einem virtuellen "Sprachsynthesemuseum" einschließlich entsprechender Hörbeispiele in kurzer Form vorgestellt.

Darüber hinaus ist es in der Ingenieurausbildung auf dem Gebiet der Akustik und Sprachkommunikation generell besonders reizvoll, bei passender Gelegenheit auf gegenständliche Modelle und Messinstrumente zurückgreifen zu können, die nicht nur vor dem Einsatz des Computers, sondern vor dem Einzug der Elektronik schlechthin in der Experimentalphonetik verwendet worden sind. An der TU Dresden ist deshalb eine Sammlung historischer phonetischer Instrumente im Aufbau, aus der hier eine Auswahl besonders attraktiver "Phonetischer Geräte" in Wort und Bild präsentiert wird

Stand: 10.07.2009 06:59
Autor: IAS